Jagdliches

Erfolgreicher Raubwildansitz 2013

 

Nach einem Raubwildansitz am 27.01.2013 konnte folgende Strecke gelegt werden: 16 Füchse, 1 Dachs, 2 Marder. Ein "Weidmannsheil" den erfolgreichen Schützen.




Durch die gezielte Raubwildbejagung erfolgt Bodenbrüterschutz
Eine aktuelle Studie der britischen Vogelschutzvereinigung RSPB belegt: Speziell Fuchs und Rabenkrähen müssen kurzgehalten werden, um einen (über-)durchschnittlichen Bruterfolg zu gewährleisten.
In mit Heide bestockten Regionen entwickeln sich die Besätze von Brachvögeln, Bekassinen, Kiebitzen sowie Goldregenpfeifern erheblich besser, wenn dort zum Einen das Heidekraut durch künstliches Abbrennen „auf den Stock" gesetzt wird und zum Anderen eine intensive Raubwildbejagung stattfindet.



Im österreichischen Nationalpark Kalkalpen wurde eine Luchskatze aus der Schweiz ausgesetzt. 

Zwei weitere Luchse haben 2011 im Nationalpark Kalkalpen ihre neue Heimat gefunden. Zwei Katzluchse wurden bereits im Nationalpark beobachtet. Mit der Übersiedelung des dritten Luchses ist die Bestandstützung vorerst abgeschlossen. Nun bleibt abzuwarten ob sich eine überlebensfähige Population entwickelt


Feber 2013
Die Wölfe sind wieder zurück im Wechselland

Ein Hirschkalb wurde in der Nähe eines Bauernhofs in St. Lorenzen am Wechsel gerissen. Die Spuren deuten laut Jäger auf drei Wölfe hin.


Foto © APA Der Wolf ist in der EU artengeschützt und darf nicht bejagt werden. Für Menschen ist er nicht gefährlich

ST LORENZEN/WECHSEL. Der Todeskampf des Hirschkalbs muss lange gedauert haben. Über 300 Meter zieht sich die Blutfährte des Wildtieres über ein Feld in Festenburg. Dann wurde es niedergerissen und regelrecht zerfleischt.
Bewiesen werden soll der Verdacht durch die Auswertung der DNA-Spuren, die Unterberger mittels Abstrich gesichert hat. Sie werden in die Schweiz geschickt, ein Ergebnis gibt es frühestens in ein paar Wochen. Aber für den erfahrenen Jäger ist es ohnehin offensichtlich: "Fährte und Fraßbild deuten klar auf Wölfe hin", erklärt Unterberger.

Dass die in den Ostalpen selten gewordenen Raubtiere auch durchs Wechselland streifen, ist nicht neu. Schon 2010 wurde mittels DNA das Vorkommen von zwei Wölfen nachgewiesen. Mittlerweile dürfte das Rudel auf drei angewachsen sein. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, versichert der Aufsichtsjäger: "Der Wolf fürchtet den Menschen." Beunruhigt sind neben den Jagdpächtern aber die Halter von Schafen, denn diese Tiere sind für den Wolf die leichteste Beute. Mittlerweile könnte das Rudel aber schon wieder ganz wo anders sein. Bis zu 80 Kilometer legt ein Wolf pro Nacht zurück.

Bejagt werden dürfen die Wölfe nicht. Die Jäger im Wechselgebiet werden aber als Ausgleich den Abschuss des Gamswildes reduzieren, sagt Unterberger.